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Am 16. Mai spielten wir im Kirchgemeindehaus Schwamendingen für unsere Gönner und Jubilare das erstes Sommerkonzert in diesem Jahr. In der Notenmappe hatten wir nicht weniger als sieben Stücke, die wir bisher noch nie live aufgeführt hatten. Es wurde – wie jedes Jahr – ein Abend mit vielen Emotionen, guten Gesprächen bei einem Gläschen Wein … und der einen oder anderen falschen Note.

Für uns Musikanten ist dieses Sommerkonzert immer ein Termin, der anders ist als die anderen: Wir haben mehr Zeit, uns mit unseren Gönnerinnen und Gönner auszutauschen, stehen in der Küche oder hinter der Bar und sind noch ein Spürchen konzentrierter auf der Bühne, weil die Routine bei so vielen neuen Stücken fehlt.

Kurz vor 18 Uhr trafen die ersten treuen Freunde der PMZ im Kirchgemeindehaus ein. Für sie stand ein Apéro mit einem Cüpli, Salzstangen und Erdnüssen bereit. Wer mit etwas mehr Hunger nach Schwamendingen gekommen war, durfte sich auch am Kartoffelsalat und am Fleischkäse gütlich tun. So wurde bereits vor dem Konzert viel gelacht, geplaudert und Freude verbreitet. Nachdem wir im Musiker-Raum die Instrumente ausgepackt und kurz gestimmt hatten, ging es in den Saal. Die ersten Klänge waren unseren fleissigen Konzertbesuchern bekannt – wir begannen den musikalischen Teil des Abends mit dem Marsch «Im Eilschritt nach St. Peter». Für mich persönlich ist das erste Stück immer wichtig. Ich bin zwar an den Konzerten nicht richtig nervös, ein bisschen Anspannung ist aber immer noch dabei. Und wenn das erste Stück läuft, dann komme ich in einen Flow, der mir ein gutes Gefühl gibt. Und so war es auch an diesem Abend. Der Applaus nach dem konzertanten Marsch war die Bestätigung, dass wir einen guten Grundstein für das Konzert gelegt hatten.

«Spannend» wurde es im zweiten Block, als wir von vier Stücken nicht weniger als deren drei zum ersten Mal zum Besten gaben. Die beiden Werke mit Songs von Tom Jones sowie «Bella Ciao» hatten wir in den letzten Proben intensiv geübt – aber fehlerfrei war’s nie gewesen. Um’s vorneweg zu nehmen: Fehlerfrei war’s auch in Schwamendingen nicht 😊 Aber das Publikum summte oder sang mit, klatschte und hatte sichtlich Freude an unserer Darbietung; Fehler hin oder her. Und ich, ich hatte ein bisschen Hüehnliuut beim Spielen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unser Publikum, das uns seit Jahren so treu und wohlwollend begleitet.

Nach diesem Block ging es für mich gefühlt nur noch ein Wimpernschlag, bis wir zusammen mit den Tambouren mit dem Sechseläutenmarsch den Schlusspunkt des Konzerts setzten. Danach ging es für viele Zuhörende und Aktive nochmals an die Tische im Foyer, wo gegessen und getrunken wurde. Die von den Musikanten selbst gemachten Kuchen gingen weg wie warme Weggli, man genehmigte sich nochmals das eine oder andere Glas Wein in guter Gesellschaft und erst nach 23 Uhr drehten die Letzten den Schlüssel im Schloss.

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